Neuer Rathausmarkt Spittal an der Drau

Als im Sommer 2015 der Spittaler Immobilientreuhänder und Bauträger Hermann Regger (sReal) den „Rathausmarkt“ käuflich erworben hat, war das der Startschuss für ein zukunftsweisendes Projekt in der Spittaler Innenstadt. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus und dem Burgplatz mit dem gegenüber liegenden Schloss Porcia und dem angrenzenden Stadtpark soll das Projekt „Neuer Rathausmarkt“ das Herz der Spittaler Innenstadt erweitern und neue Impulse setzen.

Die gemeinsam mit dem Architekturbüro Trecolore (Architekt Dipl.-Ing. Hermann Dorn) entwickelte Konzeption des Projektes sieht 2 Baustufen vor; im ersten Schritt wird der alte Rathausmarkt geschliffen und ein modernes Wohn-, Büro- und Geschäftsgebäude errichtet, das einen großzügigen Marktplatz erhalten wird – urbaner Lebensraum, der zum Flanieren und Verweilen einladen soll. Die zweite Baustufe umfasst das Areal der erst kürzlich unter Denkmalschutz gestellten Umfahrer-Häuser, die behutsam in das Projekt integriert werden sollen.

 

Multifunktionale Gebäudenutzung
zur Stärkung der Innenstadt

Geänderte Lebensweisen, veränderte Einkaufsgewohnheiten und mehr Mobilität verursachen einen Strukturwandel, der deutliche Spuren in den Innenstädten hinterlässt. Mit dem Ziel, attraktiven Wohnraum zu schaffen, kann die Innenstadt nachhaltig gestärkt werden. Das Areal des Rathausmarkes eignet sich hervorragend, bietet es doch hochwertige Flächen in ruhiger Lage, die fürs Wohnen sehr gut geeignet sind.  „Aus Kundengesprächen weiß ich, dass die Nachfrage nach Wohnmöglichkeiten im Zentrum der Lieserstadt auffallend hoch ist. Diese Tatsache und eine ausführliche Analyse zeigen, dass eine Entwicklung dieser Immobilie mehr als sinnvoll ist“, erklärt Hermann Regger seine Motivation. Insgesamt werden im „Neuen Rathausmarkt“ 36 Wohneinheiten zwischen 50 und 150 m² entstehen.

In Kombination mit Geschäften und Dienstleistungsbetrieben im Erdgeschoss (vorgesehen sind 8 Shops von 60 bis 240 m² und ein Gastronomiebetrieb) sowie Büro- und Ordinationsflächen ab dem ersten Obergeschoß entspricht diese multifunktionale Nutzung einer zukunftsweisenden Strategie: Dem unaufhaltsamen Strukturwandel mit dem Trend zum Rückgang von Handelsflächen kann nicht mit unangemessener Schaffung neuer Handelsflächen begegnet werden, die in der Regel nur zu einer innerstädtischen Verlagerung führt und langfristig wenig erfolgsversprechend ist. Das Projekt „Neuer Rathausmarkt“ schafft neue Handelsflächen daher ganz bewusst nur im ausgewogenen Verhältnis; der Fokus liegt klar auf Qualität.

Mit der Erweiterung der Tiefgarage von derzeit 32 auf künftig 55 Stellplätze wird die Zahl der verfügbaren Parkplätze fast verdoppelt; mit der Baustufe 2 sind weitere zusätzliche Parkplätze in Planung.

 

Städtebauliche Aspekte

Der „Neue Rathausmarkt“ wird auch städtebauliche Verbesserungen bewirken – Neue Verbindungsachsen öffnen das Areal zum Hauptplatz hin und gewährleisten eine Durchlässigkeit bis zu den Parkplätzen in der Bernhardtgasse; Straßen und Plätze werden ineinanderfließen und ein harmonisches Gefüge bilden. Insbesondere die fußläufige Durchlässigkeit zwischen Bernhard-Platz und Hauptplatz stellt sicher, dass die Projektüberlegungen eine gesamtheitliche Belebung zulassen und Synergien für den Hauptplatz erzielt werden können. Für den neu entstehenden Marktplatz ist eine moderate Shared Space Lösung angedacht, auch die Verlegung des Bauernmarktes ist eine Zielsetzung der Projektbetreiber.

Städtebauliche Studie der Baustufen I und II

Die Konzeption des Baukörpers und die Architektur wurden in enger Zusammenarbeit mit der Städteplanung der Stadtgemeinde Spittal an der Drau, dem Planungsbeirat sowie dem Bundesdenkmalamt abgestimmt. Das Gebäude wird an der dem Rathaus zugewandten Seite 6-geschossig errichtet; der östliche Gebäudeteil wird 5-geschossig ausgeführt. Ab dem 3. Obergeschoss sorgen geschossweis versetzte Rücksprünge für eine flächenmäßige Reduzierung; die Gebäudeproportionen fügen sich dadurch harmonisch an die umliegende Bebauung. Die Höhenentwicklung steht in einem ausgewogenen Verhältnis zur Umgebungsbebauung; die endgültige Gebäudehöhe nach Fertigstellung wird um 2 Meter niedriger sein, als das Schloss Porcia.

 

Architektur

Eines der primären Projektziele ist die Schaffung von attraktivem Wohnraum, der maßgeblich dazu beitragen kann, die Belebung des innerstädtischen Raumes nachhaltig zu gewährleisten. Für hochwertigen Wohnraum in Innenstädten sind vor allem Faktoren wie ausreichende Belichtung und attraktive Außenräume unter Einbeziehung einer reizvollen Aussicht wichtige Aspekte. Mit geborgenen Loggien und gegrünten Dachterrassen erfüllt der Entwurf der Trecolore Architects diese Erwartungen an hochwertigen, innerstädtischem Wohnraum. Die daraus resultierenden Rücksprünge sind maßgeblich dafür, dass der Baukörper mit der Umgebungsbebauung harmoniert.

Der gesamte Gebäudekomplex besteht aus 4 rechtwinklig versetzten, sich miteinander verschneidenden Einzelbaukörpern, der von den zwei turmartigen Hauptbaukörpern dominiert wird. Zu den im Norden benachbarten, mittlerweile unter Denkmalschutz stehenden Umfahrer-Häusern hin wird ein atriumartiger Innenhof ausgebildet, der mit Passagen sowohl nach Süden (Richtung Hauptplatz) als auch gegen Westen hin (zum Burgplatz / Rathaus) neue Wegachsen und Sichtbeziehungen ausbildet, die das gesamte Stadtviertel positiv beeinflussen sollen.

Eine Strukturfassade aus hellem Kunststein gliedert den Baukörper zusätzlich, sodass der in seiner Dimension voluminöse Baukörper als ein Ensemble leichter, moderner und urbaner Architektur erscheint. In den Wohngeschossen gewähren Loggien einen geborgenen, intimen Außenraum; auf Erdgeschossniveau entstehen Arkaden, die ein witterungsgeschütztes Flanieren erlauben.

Exklusiver Wohnraum mit großzügigen, begrünten Dachterrassen

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